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Wappen des Hauses Anjou-Brescee (historische Edward III 1327-1377)
Wappen des Hauses Anjou-Brescee (historische Edward III 1327-1377)
Wappen des Hauses Anjou (historisch Heinrich IV 1399-1413)
Wappen des Hauses Anjou (historisch Heinrich IV 1399-1413)
Wappen der Nevilles (historisch Wappen Großbritanniens seit Königin Victoria 1837)
Wappen der Nevilles (historisch Wappen Großbritanniens seit Königin Victoria 1837)
Wappen der Sommersets (historisch  Duke of Exeter)
Wappen der Sommersets (historisch Duke of Exeter)
Wappen der Percys (historisch St. Georgs Cross seit 13. Jahrhundert Nationalflagge Englands)
Wappen der Percys (historisch St. Georgs Cross seit 13. Jahrhundert Nationalflagge Englands)
Meridianische blutgetränkte Lilie (original Wappen von Florenz)
Meridianische blutgetränkte Lilie (original Wappen von Florenz)
Wappen der Visconti
Wappen der Visconti
Wappen der Sforza
Wappen der Sforza
Wappen Maschagarns
Wappen Maschagarns
Wappen von König Uthar aus den Fjordlanden
Wappen von König Uthar aus den Fjordlanden
Wappen Sir Eldrias de Guilbeer
Wappen Sir Eldrias de Guilbeer
Wappen Robert Blackwood,HAMMER OF THE NORTH
Wappen Robert Blackwood,HAMMER OF THE NORTH
Daleron de Drakensingger
Daleron de Drakensingger
Ihr Heim am Erdtor
Ihr Heim am Erdtor

So, da sind wir nun im Hain von Adda. Wirklich beeindruckend, im Inneren eines Drachenskelett zu wohnen. Diese Welt ist wirklich fremd für mich. Die Geschenke, die wir erhielten, waren von bestechender Effizienz und Weitsicht. Eine Heilpflanze mit Wurzeln von der mächtigsten bekannten Art, die nur in der Nähe von Dryaden gedeiht, Für Übbe einen Trank der inneren Stärke, was immer das bedeutet. Aber ich glaube, wir werden das demnächst herausfinden. In einem der ersten Nächte hatte ich einen Traum. Ich träumte von den Nornen, die mir den Rücken zu wandten und vor der großen Esche des Lebens knieten, die alle Welten um schlingt und trägt, und ich hörte folgendes immer und immer wieder:


Runenträger handel
Schütze unsere Welt
Behüte uns vor Wandel
Bevor die Spindel fällt
Delfin wird dir helfen
Xeres ist der Feind
Niemand wird dir helfen
Am End wirst du beweint
Im Süden liegt die Lösung
Wüste, Wüste, Wüste
Runenträger handel
Schütze unsere Welt

Wenn ihr alle die Stimmen dieser Nonnen gehört hättet, würdet ihr euch sofort auf dem Weg machen, nach Süden wohin auch immer, um wen auch immer zu finden. Mir wird klar, wir sind anscheinend auf einer größeren Reise, die wir noch nicht komplett durchdringen. Doch zurück zu den etwas näheren und einfacheren Themen: An einem der entspannten Abende am Lagerfeuer kam Tschin Tschin auf uns zu und fragte uns, ob wir ihr nicht helfen können, ihren Gemahl zu suchen. Er solle sich auf einer Insel 20 Tage nördlich des Hains von Adda aufhalten. Erst auf einige Nachfragen und auch Rückfragen bei Adda wurde klar, dass es sich dort um den Hain einer dunklen Druidin handelt. Der zugeknöpfte Adda ließ sich zu keinen weiteren Informationen bewegen, und so machten wir uns auf dem Weg auf ein vermeintlich kleines Abenteuer, um unserer Freundin zu helfen. Das einzige, was wir wussten war, dass diese dunkle Druidin anscheinend Tasseira Gischtgeist heißt und dort nicht erst seit einigen Jahren wohnt.

Tasseira Gischtgeist
Tasseira Gischtgeist
Belrosio Ulvar
Belrosio Ulvar

Wir streiften durch ein wahrlich wundersames Land Richtung Norden und kamen nach einigen Tagen zu einem Weiher, wo wir das liebste Wesen vorfanden, dass ich bisher in meinem kurzen Leben erblicken durfte. Eine Nymphe, die ein rotes Haar hatte, das seinesgleichen suchte. Ihr Götter, was wäre ich gerne ein Dichter, um ihre Schönheit zu preisen. Wir führten uns auf, wie kleine Jungen. Entgegen meinen Erwartungen kümmerte sie sich, die wunderschöne Belrosio, mehr um Übbe, als um mich. Es ist mir bis heute unerklärlich, was dieser Junge mir voraushaben soll. Aber gut, die Götter haben mir vermeintlich genug Weisheit gegeben, um darüber hinweg zu schauen (aber irgendwie auch nicht). Die Nymphe, als Freundin von Tschin Tschin, erwies sich als auskunftsfreudig, und uns wurde klar, dass diese Druidin schon seit sehr sehr langer Zeit dort hauste und dass es dort ein sehr gefährliches Gebiet ist, das wir dort betreten werden. Wir waren also vorgewarnt. Zum Abschied schenkte Belrosio Übbe auch noch eine Locke ihres wunderbaren Haar, was mich fast zum Platzen brachte.

Die nächsten Tage verliefen unspektakulär und wir erreichen ein Gebiet, das immer unwirklicher und unfreundlicher wurde. Nach insgesamt 20 Tagen erreichen wir die Ufer eines großen Sees, in deren Mitte, wie beschrieben, eine mit dunklen Eichen und Tannen bewachsenen Insel lag. Übbe machte seinem können als Schiffbauer alle Ehre, und so zimmerten wir innerhalb kurzer Zeit ein Floß, dass uns hinüber zur Insel bringen sollte.
Als das Floß fertig gestellt war, entdeckten wir auf der gegenüberliegenden Seite 2 große Kreaturen, die sich als große Frösche Entpuppten und es war klar, dass dies kein Zufall war. Trotzdem begannen wir die Überfahrt, und die beiden Frösche schlugen natürlich sofort Alarm. Wir setzen über und entbrannte ein kurzer, heftiger Kampf, der für uns siegreich ausging. Das war eigentlich zu einfach… Und so war’s auch. 

Durch den Wald stürmte ein riesiger, lebendiger Baumkoloss auf uns zu, der mindestens 8 m groß war. Die Nymphe hatte nicht gelogen. Die Druidin war nicht alleine auf der Insel. Es entbrannte ein wahnsinniger Kampf, der am Ende nur zu unseren Gunsten ausging, weil wir die Krieger aus Walhalla riefen, um uns zu unterstützen. Wenn ich es recht bedenke, ging der Kampf nicht gut für uns aus, denn die Druidin hatte wahrhaft Macht über die Natur und ließ das Wasser des Sees soweit ansteigen, dass wir alle uns in Sicherheit bringen mussten und Tschin Tschin dabei ums Leben kam, da sie vorher bewusstlos zu Boden gegangen war. Sie ertrank jämmerlich in den Sumpfwasser dieses verfluchten Sees. Tassaira verwandelte sich in eine krakenähnliche Kreatur und konnte fliehen, nachdem sie sich vorher schon in einen schrecklichen Bären verwandelt hatte. Was für eine Gegnerin.

Da lagen wir also: die gute Tschin Tschin zu Tode gekommen. Wir durchnässt und eigentlich geschlagen am Tor des Hains der Druidin. So betraten wir ihren Hain, der sich als genauso schrecklich entpuppt hat, wie wir befürchtet hatten. Wir fanden eine Menge Leichen, die das Heim zu sich genommen hatte, um sich von dem Leben der Gefangenen zu nähern. Ein schrecklicher Ort. Die Gefangenen waren Menschen, Zwerge und Kreaturen, die wir noch nie gesehen hatten. Als wir die Skelette näher untersuchten, fanden wir einen Zwerg, der zwei besondere Dinge bei sich hatte. Zum einen fanden wir eine Axt, die sich nach näherer Untersuchung als magisch herausstellte, noch wichtiger aber war der zweite Fund. Es handelt sich um einen Geldbeutel, dessen Material seines gleichen sucht (Mithril). Ich kenne weder das Material noch einen Goldschmied, der ist so zu verarbeiten mag wie das, was ich dort in den Händen hielt. Der Inhalt dieses Beutels war noch erstaunlicher. Wir fanden einen Schlüssel, der dem aus der Höhle nahe Borg zum Verwechseln ähnlich war. Ein zweiter Zwergenschüssel, dessen Schloss mir immer noch verborgen ist. Die weitere Suche ergab leider, dass der Mann der Pixie ebenfalls schon zu Tode gekommen war, so dass unser ganzes Unterfangen vollkommen gescheitert war, aber nicht ganz sinnlos, denn wir fanden eine noch lebende Person. Kaum erkennbar und dem Tode nahe, befreiten wir eine Frau, die sich in der nächsten Zeit zu einer äußerst charismatischen und willenstarken Gefährten erholte mit dem Namen Eirina von Godwin.

Wir entschieden, diesen Ort des Schreckens so schnell wie möglich zu verlassen, und machten auf unserem Rückweg noch eine erstaunliche Entdeckung. Wir fanden in einer riesigen schwarzen Eiche direkt neben dem Hain der Duidin ein weiteres Tor, um schnell zwischen Orten zu reisen. Mir ist die Funktion dieses Tores immer noch vollkommen unbekannt und mir ist auch nicht klar, warum wir als Runenträger Zugang haben. Der Bewacher dieses Tores, ein Erdmephit, ist mit seinen Informationen genauso zugeknöpft wie die anderen. Zumindest ließ er verlauten, dass die Druidin keine Kenntnis von dem Tor hat, aber dafür sorgt, dass seit Jahrhunderten sich niemand mehr hier her verirrt hat…Die Partie ruht... Wir sind jetzt in der Lage, in sehr kurzer Zeit zurück zur alten Wacht in die Nähe von Svedala zu reisen. Wenn da nur nicht nur diese schwarze Druidin wäre, die sicherlich zurückkommt, um ihre Wunden zu lecken. Eirina stellte sich als eine Adlige vor, die im Nordwesten von Edinburgh anscheinend eine große Burg zusammen mit ihrem Vater besitzt. Sie war auf der Suche nach diesem Schlüssel und wird darüber sicherlich etwas mehr zu berichten wissen…

Ich denke, wir werden sie dort besuchen. Bin gespannt, wie diese Geschichte weitergeht. Zusammen mit den zwei Toten Pixies machten wir uns auf dem Weg zurück zum Hain von Adda.