Besucherzaehler

Wappen des Hauses Anjou-Brescee (historische Edward III 1327-1377)
Wappen des Hauses Anjou-Brescee (historische Edward III 1327-1377)
Wappen des Hauses Anjou (historisch Heinrich IV 1399-1413)
Wappen des Hauses Anjou (historisch Heinrich IV 1399-1413)
Wappen der Nevilles (historisch Wappen Großbritanniens seit Königin Victoria 1837)
Wappen der Nevilles (historisch Wappen Großbritanniens seit Königin Victoria 1837)
Wappen der Sommersets (historisch  Duke of Exeter)
Wappen der Sommersets (historisch Duke of Exeter)
Wappen der Percys (historisch St. Georgs Cross seit 13. Jahrhundert Nationalflagge Englands)
Wappen der Percys (historisch St. Georgs Cross seit 13. Jahrhundert Nationalflagge Englands)
Meridianische blutgetränkte Lilie (original Wappen von Florenz)
Meridianische blutgetränkte Lilie (original Wappen von Florenz)
Wappen der Visconti
Wappen der Visconti
Wappen der Sforza
Wappen der Sforza
Wappen Maschagarns
Wappen Maschagarns
Wappen von König Uthar aus den Fjordlanden
Wappen von König Uthar aus den Fjordlanden
Wappen Sir Eldrias de Guilbeer
Wappen Sir Eldrias de Guilbeer
Wappen Robert Blackwood,HAMMER OF THE NORTH
Wappen Robert Blackwood,HAMMER OF THE NORTH
Daleron de Drakensingger
Daleron de Drakensingger
Einer Weniger, Kliment Bazarov, ein Araf
Einer Weniger, Kliment Bazarov, ein Araf
Isop, Feuer und Asche
Isop, Feuer und Asche

Wir haben Tschin Tschin verloren. Sehr niedergeschlagen machen wir uns auf dem Weg zurück zu Adda’s Hain. Einen kleinen Umweg nehmen wir in Kauf, um noch einmal Stationen bei der Nymphe, Belrosia Ulvar, zu machen.

Was dort geschah, war ein Wunder! Die Tränen der Trauer der Nymphe berührten Tschin Tschin, und sie erwachte erneut zum Leben. So etwas Mächtiges hatte ich noch nie gesehen.

Übbe kann sich glücklich schätzen. Er bekam eine kleine Phiole ihrer wertvollen Tränen mit auf den weiteren Weg. Die verbleibende Reise zum Hain verlief ohne große Zwischenfälle und wir waren froh, unsere Freunde wiederzusehen. Eirina zog es nach Hause zurück zu Ihres Vaters Burg Anchor. Sie lud uns ein, sie dort zu besuchen, um mehr über die Schlüssel zu erfahren. Ich glaube, sie wollte noch etwas anderes… besonders von mir.

Wir beschlossen, zunächst zurück nach Edinborough zu reisen, um unsere geschäftlichen Angelegenheiten zu klären. Meine Freunde berichteten mir, dass sie ähnliche Träume hatten wie ich und dass die Nornen sie alle heimgesucht hatten. Ich denke, unser Weg ist klar, nur die Richtung will sich mir noch nicht komplett zeigen.

Der Aufbruch nach Süden und der Abschied viel einigen meiner Freunde doch recht schwer, da sie dort viele Freunde und Freundinnen gefunden hatten. Die Ausbildung des Wolfes von Barn machte große Fortschritte, so dass er uns ein wertvoller Gefährte geworden ist. Sogar Agnus hat eine Freundin gefunden, Susinna, eine Maus eines verstorbenen Magiers hat sich einen neuen Herrn gesucht. Ich bin gespannt, wie sich das entwickelt. Übbe zieht es am meisten zurück nach Hause, um seiner Familie die Schätze zukommen zu lassen, die wir bisher anhäufen konnten. Halvar und Barn haben sich mit den Pikten ausgesöhnt, Oluf redet bald mehr mit seinem Pferd, als mit mir. Nur Bo macht mir ein bisschen Sorgen. Als ich mir Helas Schwertscheide noch einmal anschauen wollt, spürte ich sein Missfallen darüber. Das ist neu und ich hoffe dass sich dahinter nur schlechte Laune und keine Magie verbirgt.

 

Die Verfolger, die uns auf dem Weg nach Norden begleitet hatten, waren nicht mehr zu sehen und so hofften wir, dass sie aufgegeben hatten. Darin sollten wir uns gründlich täuschen. Es waren ihrer sechs, die uns in der Nacht überfielen, eine mächtige Gemeinschaft mit einer wahnsinnigen Feuerzauberin, angeführt von einer Druidin in Eulengestalt. Auch ein Priester Atrons war dabei, damit war klar, dass es eine Strafexpedition war. Die Götter sendeten uns ein helles Licht, und so konnte der Hinterhalt vereitelt werden. Am Ende konnten wir sie in die Flucht schlagen. Wie sich herausstellte, waren es Söldner, so dass ich nicht damit rechnete, sie wiederzusehen. Der gefangene Atron Priester wollte um sein Leben spielen… und verlor. 

Duncan Wallace
Duncan Wallace

Die Anführerin hatte ein Auftragsschreiben dabei von einem Bruno von Gandt. Sie sollten das wertvolle grüne Ei wieder beschaffen, das wir von Tristan in der Wüste erbeutet hatten. Was hat dieser Glauben für einen langen Arm? Ich habe das unterschätzt. Mittlerweile war es Herbst geworden, und wir erreichten Edinborough. Dort regelten wir unsere Geschäfte und schickten unser Schiff mit der verbleibenden Mannschaft zurück nach Bork und dann nach Svedala. Unsere Familien werden zukünftig eine wichtigere Rolle in unserem Dorf einnehmen. Wer weiß, vielleicht wählen die Einwohner ja einen Anführer aus den Reihen unserer Sippen.

Bei schlechtem Wetter machten wir uns auf zur Burg Anchor, eine lange und beschwerliche Reise, die ohne Insgrit, die mehr und mehr zu einer echten Gefährtin heran wächst, noch viel trostloser gewesen wäre. Der Winter war schon eingebrochen, als wir Anchor erreichen, eine wahrhaft stattliche Burg, die mit den Bauten aus unserem Heimatland nicht zu vergleichen war. Es gab ein Wiedersehen mit Eirina und wir trafen drei weitere wichtige Personen.

 

Zum einen Corun von Godwin, der Vater von Eirina, Duncan Wallace, ein Schwertmeister und der mit Abstand mächtigste Krieger, den ich in meinem Leben bis dahin gesehen hatte. Für Agnus war es wichtig, endlich einen echten Magier zu treffen, Corny Au Dullahan, ein Mann von immensem Wissen.

Die Feste am Tauermoossee
Die Feste am Tauermoossee

Von diesen Männern erfuhren wir eine Menge Geheimnisse:

Die Schlüssel der Zwerge und das Geheimnis der Eier, von der es fünf geben soll, in verschiedenen Farben. Die Familie Godwin war auf der Suche nach dem gelben Ei. Diese Suche wurde nun an uns abgegeben, da wir schon im Besitz von zwei Schlüsseln waren. Man braucht aber drei um an das Ei, versteckt in einem Zwergenhort in einem Gebirge namens Alpen, zu kommen. Damit man diese Eier aktivieren kann, benötigt man Namen und Geburtsort der Seele, die in dem jeweiligen Ei gefangen wurde, kann man alle fünf Eier sein Eigentum nennen und kennt die Seelen, dann ist man in der Lage einen fürchterlichen Dämon zu erwecken, der, so sagt es die Sage, einem einen Dienst erweisen wird. Ist das unser Weg?

 

Wir verbrachten den Winter auf der Burg, und meine Kämpferfreunde lernten viele wichtige Dinge von dem Schwertmeister. Corun war so freundlich, uns den Aufenthaltsort des dritten Schlüssels zu verraten. Er soll sich in der Hand von Tantu dem Schönen befinden, einem Barden und Kapitän aus Londonium. Der Name des Schiffes lautet Seeberg, laut den Informationen von Corun soll Tantum, der Schöne in den Besitz des Schlüssels bei einem legendärem Kartenspiel gekommen sein, wo er es einem Zwergenfürsten abgenommen haben soll. Das klingt nicht ganz verkehrt. So machen wir uns also auf nach Londonium, um den dritten Schlüssel zu bekommen. Wir reisen durch dieses wunderschöne Land und ich bekomme einen ersten Eindruck vom System des Feudalismus. Eine Art Gesellschaftsvertrag, der jeden seinen Platz fest zuweist. Je südlicher wir kamen, desto kultivierter wurde das Land.

Die Brücke von Londonium
Die Brücke von Londonium

Befestigte Straßen, Dörfer, gebaut aus Stein und jede Menge Burgen machten dieses Land sicher. Nach mehreren Wochen der Reise kamen wir in einem Gasthof unter, in dem auch einige Atron Priester zu Gast waren. Ihr Anführer war von Insgrits Musik nicht angetan und machte dies auch auf unangenehme Weise kund, der darauf folgende Kampf war mörderisch. Die Macht der Atron Priester sucht seinesgleichen. Sie reicht sogar über den Toten hinaus. Insgrit verlor dabei kurzfristig Ihr Leben, und sah die heiligen Hallen. Sie kehrte zurück durch Übbes Geschenk der Nymphe und ist seitdem eine echte Kriegerin des Glaubens. Am Ende konnten wir die Welt von einigem Bösen befreien.

 

Der mächtigste Priester, ein Aref, mit blauem Amulett, hatte ein Empfehlungsschreiben des Bischofs von Antvaria, östlich von Londonium an der Themse Mündung, dabei. Das könnte uns noch von Nutzen sein… Ich bin sehr gespannt auf die große Stadt. Sie soll atemberaubend sein.